Tibetische Klostertänze am 6.4.2011

2011 Apr | 4 Bilder

Tibetische Klostertänze, Cham genannt, sind Teil der Rituale im Vajrayana- Buddhismus. Jeder Schritt, jedes Kostüm, jede Handgeste oder Mudra hat eine eigene Bedeutung. Drei Musiker und vier Tänzer (Sanghas) werden Ausschnitte aus einer Zeremo-nie vorführen, die im Klosteralltag viele Stunden dauern kann. Die Tänze sind sehr alt und zeigen teilweise Szenen aus der Frühzeit des Buddhismus in Tibet, wie z.B. der Schwarze-Hut-Tanz. Er gilt auch als glückverheißend. Tibetischer Kehlgesang oder Tieftongesänge werden ebenso zu hören sein wie der Dhakini-Tanz, der von Trompeten (Dungchen), Zimbeln (Bub) und Trommeln begleitet wird. Nach dem Konzert besteht Gelegenheit, sich mit den Künstlern zu unterhalten. Sie stammen alle aus dem Kloster Sera-Je und dem Tenzinling Buddhist Centre for Mutual Understanding, TLBCMU, Indien, in dem Waisenkinder u.a. in rituellen Tänzen und Musik unterrichtet werden.