AG "Japanischer Film der Gegenwart" - Still Walking (Aruite mo aruite mo) als Roman und als Film – ein Vergleich

日時
2011年06月24日 | 18:30時開催 | 1.5時間

Bei dieser Veranstaltung soll eine Arbeitsgemeinschaft der OAG „Japanischer Film der Gegenwart“ gegründet werden. In dieser AG sollen in regelmäßigen Abständen, etwa vier bis sechs Mal im Jahr während der Vorlesungszeiten der Universitäten, neuere japanische Filme von einem der Teilnehmer vorgestellt und in Ausschnitten gezeigt werden. Dabei sollte vom Vortragenden, wenn möglich, auch ein methodischer oder thematischer Schwerpunkt gesetzt werden. Es ist auch daran gedacht, vielleicht einmal im Jahr eine(n) Regisseur(in) oder Schauspieler(in) einzuladen. Die Arbeitsgemeinschaft soll auch allen Interessenten offen stehen, deren japanische Sprachkenntnisse nicht reichen, um einen Film auf Japanisch verstehen zu können. Ebenfalls sind alle Interessenten herzlich willkommen, die noch nicht Mitglied der OAG sind.

Der erste Vortrag der AG wird von Prof. Dr. Reinold Ophüls-Kashima (Sophia-Universität) gehalten. Das Thema ist ein Vergleich zwischen dem Film und dem Roman Aruite mo aruite mo (engl: Still Walking); der Roman stammt von Koreeda Hirokazu, dem Verfasser des Drehbuchs zum und Regisseur des gleichnamigen Films, womit er mit einigem Recht als Autor sowohl des Romans als auch des Films bezeichnet werden kann. Der Roman erschien 2008, etwa zur gleichen Zeit, als auch der Film in die Kinos kam – nebenbei gesagt eine in Japan erstaunlich häufige intermediale Praxis. In dem Vortrag soll der Frage nachgegangen und an einigen Beispielen demonstriert werden, wie ein sehr ähnliches Sujet in den verschiedenen Medien Buch und Film unterschiedlich realisiert wird.

Leitung: Reinold Ophüls-Kashima



講演会、討論会

Drei- bis viermal monatlich (außer im Juli/August) sind Vorträge vorgesehen, traditionell am Mittwochabend um 18.30 Uhr. Die Vorträge dauern in der Regel eine Stunde, gefolgt von einer halben Stunde Diskussion, die Sie gerne bei Essen und Trinken im OAG Club-Restaurant „Budōya” fortsetzen können. Veranstaltungssprache ist Deutsch.

Gesprächsabende behandeln aktuelle gesellschaftliche Themen, die uns noch nicht den wissenschaftlichen Überblick oder den historischen Rückblick erlauben, der normalerweise in den Vorträgen gepflegt wird.

Oft stecken zwei Sprecher den thematischen Rahmen ab. Die moderierte Diskussion im Anschluss an die relativ kurzen Präsentationen bringt oftmals überraschende Zusammenhänge sonst schwer einzuordnender Einzelerscheinungen. Umso mehr trägt die Vielfalt der Sichtweisen zum Erfolg des Gesprächskreises bei. Veranstaltungssprache ist Deutsch.