OAG Bücher
Neuerscheinung
Anrakuan Sakuden
Seisuishō. Lachen, das den Schlaf vertreibt
Anekdotensammlung von Anrakuan Sakuden, dem Begründer der Erzählkunst des Rakugo.
Die Erzähler der traditionellen humorvollen Vortragskunst des Rakugo verehren einen Volksprediger der buddhistischen Jôdo-Sekte als ihren „Gründungsvater“. Sein Priestername ist Anrakuan Sakuden (1554–1642). Zahlreiche Anekdoten aus seinem Hauptwerk, dem Seisuishô, können heute noch auf den Erzählerbühnen gehört werden. Sakuden erlebte äußerst turbulente Perioden der japanischen Geschichte: Die Bürgerkriege in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und die Einigung des Reiches zu Beginn des 17. Jahrhunderts. Sakuden hatte die Angewohnheit, kuriose Begebenheiten und belustigende Episoden, von denen er auf seinen Predigtreisen hörte, auf Papierfetzen aufzuschreiben. Nach Beendigung seiner Predigerlaufbahn gab er diese in acht Schriftrollen heraus. Andere Prediger und Erzähler schrieben sie in den folgenden Jahrzehnten wiederholt ab. Auf diese Weise sind über 1000 Anekdoten unter dem Titel Seisuishô bekannt geworden, aber es ist schwer zu bestimmen, welche wirklich auf Sakuden zurückgehen. Noch zu Lebzeiten Sakudens erschien auch eine Holzblock-Druckausgabe des Seisuishô, die zwar nur 311 Anekdoten enthält, aber mit großer Wahrscheinlichkeit von Sakuden selbst redigiert ist. Die vorliegende Übersetzung des Seisuishô beschränkt sich auf diesen Holzblockdruck und möchte ein möglichst getreues Bild von Sakudens Gedankenwelt und dem Volksempfinden seiner Zeit vermitteln. Schwer deutbare Wortspiele und nicht leicht erkennbare Hinweise auf historische Ereignisse und namhafte Persönlichkeiten sind in den Anmerkungen kurz erläutert.
Vorzugspreis am 16.6.: ¥ 1.400 / ¥ 1.200 für Mitglieder
| Verlag Iudicium Verlag GmbH München (2010) | Seiten 165 |
| ISBN 3-89129-994-4 | Preis ¥ 1.800 / ¥ 1.600 für Mitglieder |
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Religion, Philosophie (6)
Das Gold im Wachs. Festschrift für Thomas Immoos zum 70. Geburtstag
Aus Anlaß des 70. Geburtstages des international hochangesehenen Japanologen, Komparatisten und Religionswissenschaftlers Thomas Immoos (Tōkyō) entstand das interdisziplinär und interkulturell ausgerichtete Buch.
| Verlag iudicium München (1988) | Seiten 555 |
| ISBN 3-89129-270-8 | Preis ¥ auf Anfrage / 45,50 € |
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Shinto, Eine Einführung
Der Shinto, eine Mischung von Natur- und Ahnenkult mit einer starken gemeinschaftsbegründenden, politischen Komponente, ist für einen Nicht-Japaner nicht leicht zu verstehen. Die Hauptschwierigkeit besteht dabei nicht in irgendwelchen komplizierten Lehren oder Konzepten, sondern gerade in deren Abwesenheit.
| Verlag iudicium München (2001) | Seiten 117 |
| ISBN 3-89129-727-0 | Preis 1.400 ¥ / 9,50 € |
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Die Aktualität der klassischen chinesischen Philosophie
Rationalisierungs- konzepte im frühen Konfuzianismus, Neo-Mohismus und im Legalismus
Höchstes Ziel fast aller Philosophen des klassischen China war es, zur Verwirklichung einer humanen Welt beizutragen. Die Taoisten ausgenommen, propagierten sie zu diesem Zweck rationale Mittel. Sie gaben damit ihrer Grundüberzeugung Ausdruck, daß Rationalität dem Humanum eher förderlich sei als Irrationalität...
| Verlag iudicium München (1987) | Seiten 120 |
| ISBN 3-89129-420-4 | Preis Restexemplare über OAG Tokyo erhältlich, Preis auf Anfrage |
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Philosophie in Japan
Von den Anfängen bis zur Heian-Zeit, Eine kritische Untersuchung
Es handelt sich um die wohl erste aus konsequent philosophischer Sicht verfaßte Untersuchung, die über philosophisches Denken in der Geschichte Japans geschrieben wurde - japanische Studien dabei eingeschlossen
| Verlag iudicium München (1993) | Seiten 446 |
| ISBN 3-89129-426-3 | Preis 7.000 ¥ / 50,- € |
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Kannon - Wandel einer Mittlergestalt
Eine der beliebtesten Mittler- und Erlösergestalten des Buddhismus ist der im Westen vor allem unter seinem Namen Kannon (j.) oder Guanyin (ch.) bekannte Bodhisattva Avalokiteshvara. Der anfangs meist als junger Prinz oder Asket dargestellte Bodhisattva...
| Verlag iudicium München (2003) | Seiten 115 |
| ISBN 3-89129-776-9 | Preis 1.400 ¥ / 11,50 € |
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Erläutert von Akaji Sotei (1917). Einführung und Übersetzung von Hermann Bohner (1943)
Zen-Worte im Tee-Raume
Das japanische Original erschien im Jahre 1917 unter dem Titel Chashitsu Kakemono Zengo Tsukai, „Erläuterung von Zen-Worten auf Kalligraphie-Hängerollen im Tee-Raum". Verfasser ist Akaji Sotei, von dem mehrere Veröffentlichungen über Zen in der Teezeremonie vorliegen. Akaji hat sechzig Kalligraphien von chinesischen und japanischen Zenmeistern des Mittelalters und der frühen Neuzeit zusammengestellt. Es sind Worte und Sprüche von einem bis zu acht Schriftzeichen. Akaji erläutert sie wie ein Koan in der Zen-Meditation. Er hält keinen wissenschaftlichen Vortrag, sondern spricht zu Menschen, die in den Teeraum gekommen sind, um sich für eine Weile von der Welt ihres Alltags zu lösen und versuchen, sich in die von gänzlich anderen Werten bestimmte Welt der Teezeremonie hineinzufinden. Akaji möchte bei dieser Umschaltung behilflich sein. Er nennt den wörtlichen Sinn der Sprüche, stellt sie in den Zusammenhang des Textes, dem sie entnommen sind, erweitert sie mit Zitaten großer Zen-Lehrer und Teemeister und deutet auf Anwendungen im Leben des Betrachters der Kalligraphie.
Die Übersetzung eines so vielschichtigen Textes ist mit Sprachkenntnissen allein nicht zu bewältigen. Hermann Bohner fühlte sich dieser Aufgabe gewachsen. Durch langjähriges unermüdliches Selbststudium hatte er sich nicht nur solide Kenntnisse des Chinesischen und Japanischen, sondern auch der fernöstlichen Kultur angeeignet. Wer ihn gekannt hat, weiß, mit welchem Enthusiasmus er seinen deutschen Landsleuten den Fernen Osten nahebringen wollte. Bohner ist als ausgebildeter Theologe nach China gekommen und bis zum Ende seines Lebens auf seine Weise von missionarischem Geist beseelt gewesen. Nach der Eroberung von Tsingtau (1914) kam er als Kriegsgefangener nach Japan. Was er zunächst als demütigende Verschleppung empfand, erkannte er bald als seine endgültige Sendung. Die japanischen Religionen und die in diesen verwurzelten künstlerischen Traditionen faszinierten ihn. Nach seiner Freilassung blieb er mit zahlreichen anderen Landsleuten in Japan. In Kobe begann er bald eine rege schriftstellerische Tätigkeit. Sein zweibändiges Werk über das Noh-Theater ist bis heute ein wertvolles Nachschlagewerk. Über Akaji Sotei wurde er mit der Teezeremonie bekannt. Wie Akaji sieht er in der Teezeremonie vor allem eine angewandte Art der Zen-Meditation.
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| Verlag Iudicium Verlag, München 2009 | Seiten 110 S., kt. |
| ISBN 978-3-89129-199-3 | Preis 800 Yen / 700 Yen für Mitglieder |
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