Über die OAG
Die Deutsche Gesellschaft für Natur- und Völkerkunde Ostasiens, Tokyo, auch Ostasiatische Gesellschaft (OAG) genannt, wurde 1873 von deutschen Kaufleuten, Gelehrten und Diplomaten in Tokyo gegründet. Ihr Ziel ist es, die Länder Ostasiens, insbesondere Japan, zu erforschen und Kenntnisse darüber zu verbreiten. Diese wissenschaftliche Aufgabe verbindet die OAG mit einer geselligen Funktion. So sind neben der Vortrags- und Veröffentlichungstätigkeit Exkursionen, Reisen, Feiern und kulturelle Veranstaltungen Bestandteil der Aktivitäten der OAG. Die umfangreiche Bibliothek enthält über 6.500 Werke in deutscher und englischer Sprache.
Die OAG ist ein gemeinnütziger Mitgliederverein japanischen Rechts, der sich seit seiner Gründung aus eigener Kraft finanziert und auch in Zukunft seine Unabhängigkeit bewahren möchte. Der wissenschaftliche Betrieb wird hauptsächlich durch die Vermietung von Räumen im OAG-Haus Tokyo finanziert. Daneben ist die OAG auf Spenden und Projektfinanzierung angewiesen. Über Möglichkeiten des Sponsorings informiert Sie gerne das OAG-Büro.
Für die in Westjapan wohnenden Mitglieder führt seit 1954 die Zweiggruppe Kobe-Osaka im OAG-Zentrum Kobe ein eigenes Veranstaltungsprogramm durch. OAG Zentrum Kobe
Weitere Auskünfte über Programm und Mitgliedschaft erteilen gern Frau Dr. Maike Roeder und Frau Tomoko Matsumoto im Büro der OAG Tokyo sowie Frau Chizuko Nitz im Büro des OAG-Zentrums in Kobe.
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OAG Haus Tokyo in Akasaka
Neben dem OAG-Büro und der Bibliothek sind auch folgende Institutionen und Firmen im Haus untergebracht:
- Goethe-Institut Tokyo
- Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
- Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
- Fraunhofer Representative Office Tokyo
- Deutsche Zentrale für Tourismus
- Restaurant Budōya
- Kardiologe Dr. Sekiguchi
