Exkursion: Die Taya-Höhlen bei Ōfuna /Kamakura

Datum / Zeit
Sonntag, 25. Juni 17 | 9:45 Uhr | ca.8.25 Std.
Ort
Adresse: 1501 Tayachō, Sakae-ku, Yokohama-shi, Kanagawa-ken 244-0844
Treffpunkt: Bahnhof Ōfuna, Südausgang um 9.45 Uhr
Kosten
Siehe Ankündigungstext
Sprache
deutsch
Anmeldung
Bis Freitag, den 23. Juni per Mail an oder telefonisch an 03-3582-7743. Bitte geben Sie an, wenn Sie von einem anderen Bahnhof fahren. Alle angemeldeten Personen erhalten einen genauen Plan mit weiteren Angaben.

„Etwa 20 Minuten nordöstlich des Bahnhofs von Ōfuna (...) liegt am Fuße eines Hügels der Jōsen-ji, ein Tempel der Shingon-Sekte.
Hinter dem Tempel ist in den aus einem Felsen bestehenden Hügel eine bemerkenswerte Höhle ausgehauen,
welche in der ältesten Zeit des Buddhismus in Japan Eremiten als Ort ihrer Glaubensübungen diente.
Die Felshöhle ist von erheblicher Tiefe und hat fünf Stockwerke.
In die Wände und in die Decken der Räume haben hier meditierende Mönche Buddha-Figuren verschiedenster Art eingemeißelt.
Wann der Tempel Jōsen-ji zuerst gebaut wurde, scheint nicht genau bekannt zu sein,
doch geschah es jedenfalls erst, nachdem bereits Jahrhunderte lang die Höhle ihren religiösen Zwecken gedeint hatte.“

(aus: Johannes Barth: Kamakura II. Unterwegs zu den wichtigsten Kultstätten in und um Kamakura. 1970. OAG-Publikation, Signatur 090 BAR S2, entleihbar)

Die Höhle wurde seit der Edo-Zeit mehrfach vorübergehend geschlossen, teils wegen Einstürzen, in der Meiji-Zeit aber auch, um den Zerstörungen im Zuge der haibutsu-kishaku-Bewegung (wörtlich: „Buddhismus abschaffen und Shākyamuni zerstören“) zu entgehen. Heute sind sie für jedermann zugänglich.

Wir werden die Höhle, deren Gänge zusammen eine Länge von rund einem Kilometer haben und deren Innentemperatur das ganze Jahr konstant 16-17 Grad beträgt, vormittags besuchen. Nur die Kerzen, die wir Besucher vor uns tragen, und einige, wenige Lampen erhellen die Gänge und einzelnen Nischen.
Bevor wir zu den Höhlen fahren, besichtigen wir den Kannon-ji mit der großen, weißen Kannon-Statue, die direkt am Busbahnhof von Ōfuna auf einem kleinen Hügel steht und in ihrer weißen Farbe weithin leuchtet. Nach der Höhlen-Tour empfiehlt sich ein Mittagessen in dem stimmungsvollen Soba-Restaurant Kokonotsuido. Wenn das Wetter klar sein sollte, ist eine Fahrt mit der Monorail nach Enoshima geplant. Am spätern Nachmittag werden wir dort dann hoffentlich mit einem guten Blick auf den Fuji belohnt. Bei leichtem Regen werden wir uns andere Sehenswürdigkeiten in und um Kamakura ansehen, bei starkem Regen fällt der Nachmittagsteil ganz aus. Vorschläge und Wünsche für den 2. Teil des Tages werden gerne entgegengenommen. Wem die Tagestour zu lang ist, der kann sich auch nur die Kannon-Statue und die Höhlen ansehen.

Leitung: Maike Roeder
Herr Scheiffele, der ursprünglich ebenfalls für die Leitung eingeplant war, kann aus gesundheitlichen Gründen leider nicht teilnehmen. Wir würnschen ihm rasche Genesung!

Wann?
Sonntag, den 25. Juni 2017, ganztägig
Empfohlene Abfahrt in Shinjuku: 8.53 Uhr (JR Shōnan Shinjuku-linie)
Ankunft in Ōfuna um 9:42 Uhr
Wo? Adresse: 1501 Tayachō, Sakae-ku, Yokohama-shi, Kanagawa-ken 244-0844
Treffpunkt: Bahnhof Ōfuna, Südausgang um 9.45 Uhr
Wieviel?
Eintritt (Kannon-ji): 300 Yen;
Eintritt (Höhlen): 400 Yen;
Bus zur Höhle (Hin- und Rückfahrt: 400 Yen)
Mittagessen auf eigene Kosten
(Vorschlag: im Soba-Restaurant Kokonotsuido)
Eintritt (Leuchttum und Park von Enoshima): 500 Yen
Fahrtkosten von Shinjuku nach Ōfuna, einfache Fahrt: 920 Yen
Monorail von Ōfuna nach Enoshima: 310 Yen
Fahrtkosten von Katase Enoshima nach Shinjuku (Odakyu): 630 Yen

Bitte tragen Sie festes Schuhwerk! Es gibt viele Treppen zu steigen,
in der Höhle ist der Boden uneben und glitschig.



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