Feier anlässlich des 144. Gründungstages der OAG mit einem Festvortrag von Dr. Elmar Weinmayr: „Überlegungen zum Charakter der Kunst in der japanischen Kultur“

Datum / Zeit
Mittwoch, 15. März 17 | 18:30 Uhr | ca.3.5 Std.
Ort
Foyer und Saal des OAG-Hauses
Kosten
Vorverkauf/Abendkasse: Mitglieder: ¥ 2500/¥ 3000; Nicht-Mitglieder: ¥ 3000/¥ 3500; Studenten: ¥ 1500/¥ 2000
Sprache
deutsch
Anmeldung
Ermäßigter Vorverkauf bis zum 13.3. (Mo) an . Die Karten können vorbestellt und dann am Abend bezahlt werden.

Im Blick auf das sogenannte „Kunsthandwerk“ (kōgei) und den japanischen Tee-Weg (sadō) werde ich einige Charakterzüge des japanischen Kunstverständnisses erläutern. Zur Sprache kommen dabei sowohl Unterschiede zum klassischen westlichen Kunstbegriff, wie auch Phänomene und Fragen, die sich durch die Übernahme des westlichen Kunstbegriffs im Laufe der Modernisierung Japans ergeben haben.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Keramiken von Makoto Kaneshige und Lackarbeiten aus der Werkstatt Isaburo Kado anzuschauen und an diesen konkreten Beispielen den eigenen Blick auf die japanische Handwerkskunst zu schärfen.

 

 
Makoto Kaneshige

 

Dr. Elmar Weinmayr lebt und arbeitet seit 30 Jahren in Japan. Nach einer kurzen Zeit als Universitätsdozent für Philosophie beschäftigte er sich mit der zeitgenössischen japanischen Handwerkskunst. Er kuratierte und veranstaltete Ausstellungen, verfasste Kataloge und Katalogbeiträge über verschiedene Handwerkkünstler. 1995 gründete er in Kyoto die Galerie Nichinichi, die sich seitdem mit regelmäßigen Ausstellungen zu verschiedenen Gewerken (Keramik, Lack, Bambus, Metall, Weberei, Färberei) einen Namen in Japan gemacht hat. Von 2003-2007 absolvierte er neben seiner Tätigkeit als Galerist eine Ausbildung in klassischer Homöopathie. Elmar Weinmayr lebt heute in Kyoto, wo er als Heilpraktiker Patienten betreut. Der Galerie ist er als Berater verbunden. Der Vortrag schöpft aus seinen Erfahrungen als Galerist.



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